Rahmungsarten

Rahmungsartenzur Übersicht

Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Bild gemeinsam mit einem Passepartout zu rahmen. Hierbei kommt es darauf an, um welche Art von Bild es sich handelt, mit welchem Format und welche Wirkung erzielt werden soll. 

Bei der eingelegten bzw. freigestellten Variante ist der Innenausschnitt des Passepartouts größer als das Bild und somit im Hintergrund. Dieses Passepartout wird bei kleinen Bildern oder Bildern mit einer Randverzierung benutzt. 
Ist der Innenausschnitt des Passepartouts größer als das Bildmotiv aber nicht größer als das Bild an sich, verdeckt das Passepartout den Rand und umfasst dieses nicht. Diese Methode wird bei Radierungen, Holzschnitten und Siebdrucken gebraucht. 

Auch ist es möglich, mehrere Passepartouts derselben oder verschiedener Farben übereinander   zu legen, sogenannte mehrlagige Passepartouts. Dadurch entsteht eine Stufenweise Tiefe in Richtung des Bildes. Ein farblicher Kontrast wird durch zwei oder drei, übereinanderliegende, verschiedenfarbige Passepartouts erreicht. Sobald ein paar mm des unteren oder mittigen Passepartouts zu sehen sind, kommt das Bild mehr zur Geltung und es entsteht die optische Wirkung einer Tuschlinie. Steht der untere Karton ein paar cm hervor, erinnert es an ein französisches Passepartout, eine künstlerische Art der Bildeinrahmung direkt um das Werk herum.

 
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